ECHOLOT 2019
Festival für Neue Musik

BeyderZeit
„Neue Musik im Spiegel des Barock“

Schloss Kempfenhausen
am Starnberger See

  kontakt@echolot-festival.de

  Schloß Kempfenhausen, Milchberg 11, 82335 Berg

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Die Location_

Das Fünfseenland

Als “Fünfseenland” wird die von Gletscherseen und Moränenhügeln geprägte Gegend südlich von München bezeichnet. Zu ihr gehören neben drei kleineren (Wörthsee, Pilsensee, Weßlinger See) zwei größere Seen – Ammersee und Starnberger See.
Jeder der Seen und sein Umfeld haben ihren ganz eigenen Charakter. In ihrer Varianz ergeben sie ein spannendes Kaleidoskop von Wirtschafts- , Freizeit- und Kulturleben im Voralpenland. Denn davon ist diese Gegend bereits stark geprägt: Neben klassisch schönen Tagen können im Herbst und Winter Stürme die sonst so ruhigen Seen durchaus in ungestümen Zustand verwandeln – immer mit den Bergen als zeitlose Kulisse im Hintergrund.

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Der Starnberger See

Der Starnberger See (früher auch Würmsee) ist einer der beiden größten der fünf Seen im Fünfseenland. Seit jeher ein beliebter Naherholungsort der Münchner, bietet er mit rund 60km Ufer und dem Blick auf Zugspitze, Garmisch sowie die Tölzer Berge selbst an einem ganz üblichen Feierabend häufig eine spektakuläre Kulisse.

Der See war und ist Sehnsuchtsort: Durch die starke Anziehungskraft auf Adel wie Künstler sind See sowie Umgebung historisch wie kulturell stark aufgeladen. Kaiserin Sissi und König Ludwig konnten hier ungestört private Stunden auf der Roseninsel (ein weiterer von KunstRäume am See bespielter Kunst-Raum) verbringen. Später fand der berühmte Bayernkönig und Visionär hier seinen mysteriösen Tod.

Der See und die Bewohner der Orte um ihn herum sind auch heute ebenso einzigartig wie vielschichtig – und inspirieren Kulturgestalterin Elisabeth Carr zu immer neuen Kulturformaten.

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Schloss Kempfenhausen

Erbaut im Jahr 1487 galt es im 18. Jahrhundert als das lebendigste Schloss am Starnberger See. Hier wurden rauschende Feste und Jagden gefeiert. Seine Besitzer wechselten häufig: Kurfürst Ferdinand Maria, Herzog Max in Bayern und Otto Graf von Bylandt. Sissy soll hier zu Besuch gewesen sein, eine Tafel weist auf diesen prominenten Gast hin. Bis ins 20. Jahrhundert blieb das Schloss in Privatbesitz, dann wurde dort eine Klinik eingerichtet, jetzt ist es im Besitz der Stadt München. Die Gartenanlage wurde noch im 17. Jahrhundert eingefriedet, es war damals ein Zier- und Nutzgarten mit Streuobst und Terrassierung. Der heutige Park wurde ab 1909 unter seinen damaligen Besitzer Graf Bylandt gestaltet. Im Sommer bietet er dem Festival kleine lauschige Winkel und eine Naturbühne.

Der Rittersaal

Seine hervorragende Akustik macht ihn zum Mittelpunkt des Festivals. Er bietet Platz für ca. 100 Personen und definiert damit den exklusiven Charakter der Veranstaltung. Auch seine Dekoration ist bemerkenswert: Balkendecke, Wandvertäfelung und offener Kamin sind im Stil der Renaissance gehalten.

Besonders einprägsam sind die ausdrucksvoll geschnitzten Masken, die rundum auf die Besucher herabschauen.

Die St. Anna Kapelle

Von besonders kostbarem Wert ist die kleine Kapelle, so unscheinbar sie auch von außen wirken mag. Gebaut wurde sie 1691, der Innenraum ist reich verziert im Stil des bayerischen Rokoko. Wertvolle Fresken bedeutender Maler Münchens und aufwendig gearbeitete Altäre und Tabernakel lassen einen Besuch zur Entdeckungsreise werden.

Das Kaminzimmer

Dieser niedere Raum mit seinem offenen Kamin und der dunklen Wandverschalung ist der ideale Ort für stillere Veranstaltungen, vorzugsweise zu nächtlicher Stunde. Hier können Experimente gewagt werden, die die Trennung zwischen Künstler und Publikum aufheben: gemeinsame Expeditionen in bislang unbekannte Gefilde.